Jetzt ist die Pecka dran! Die Geschichte der gleichnamigen Burg begann im 14. Jahrhundert. In den Chroniken wird sie erstmals 1322 im Zusammenhang mit ihrem Besitzer Budivoj von Pecka erwähnt. Damals diente die Burg zur Verteidigung der Landesgrenze und der Goldminen, die sich in ihrer Umgebung befanden. Wie andere ähnliche Bauten wurde auch die Burg mehrmals umgebaut und verbessert. Das größte Verdienst daran hatten seine Besitzer, die Škopek aus Bílé Otradovice, die die Burg im Renaissancestil umbauten, und später Christoph Harant von Polschitz und Weseritz, der das Werk vollendete. Er baute die Burg zu einem Herrensitz mit vier Palastbauten aus, die er mit Sgraffito und Wappen der Familien Škopek und Harant verzieren ließ. Christoph Harant kam jedoch nicht einmal in den Genuss seines Sitzes. 1621 wurde er auf dem Altstädter Ring in Prag hingerichtet. Danach gehörte die Burg Pecka Albrecht von Wallenstein und später dem Kartäuserorden, der sie nur saisonal nutzte. Nach fünfzig Jahren gaben sie sie jedoch auf und die Burg verfiel allmählich. Später wurde sie von einem Brand heimgesucht und schließlich beinahe zerstört. Doch dann griffen die Einheimischen ein und beschlossen, zumindest den westlichen Harant-Palast zu reparieren. Später wurde der Eingang zum Keller wiederhergestellt. Heute gibt es Wein- und Bierkeller sowie einen Festsaal, eine Folterkammer und ein Badehaus zu besichtigen.
Die Konditorei Zlatá Pecka bereitet für die Besucher der Burg und der Stadt verlockende Leckereien zu. Hier finden Sie etwas für jeden Geschmack, egal ob Sie eher auf Eis oder Kaffee und Kuchen stehen.